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Berufsfindungskrimi

Kommissar: Name? Berufsberaterin: Uta Glaubitz
K: geboren? B: 13. August 1966 in Bad Godesberg
K: wohnhaft? B: in Berlin
K: Beruf? B: Berufsberaterin und Autorin.
K: Frau Glaubitz, Ihnen wird zur Last gelegt, am vergangenen Wochenende vier Berufssuchende zwölf Stunden lang in einem Seminarraum festgehalten zu haben. B: Die Leute sind freiwillig zu mir gekommen. Sie wussten nicht, was sie beruflich machen wollen.
K: Warum haben Sie sie nicht zum Arbeitsamt geschickt? B: Die Leute waren ja vorher beim Arbeitsamt. Deswegen waren sie frustriert. Dort hatte man ihnen gesagt, dass es für ihre Interessen und Fähigkeiten überhaupt keine Jobs gibt.
K: Außerdem sind Sie verdächtig, gegen mehrere Paragraphen des Berufsfindungsgesetzes verstoßen zu haben. B: Ich habe nur mit den Teilnehmern zusammen eine Perspektive für jeden aufgebaut.
K: Haben Sie einen Berufsfindungsschein? B: Nein, ich habe nur lange mit Berufssuchenden gearbeitet und viel zum Thema geschrieben.
K: Sind Sie Mitglied einer Berufsberatervereinigung? B: Nein. Ich war mal Mitglied beim Fanprojekt des 1. FC Köln. Ist aber auch lange her.
K: Bekennen Sie sich schuldig? B: Auf keinen Fall!